Hubert, Bauer: Kandidat für den Kreisrat Ebersberg und den Gemeinderat Hohenlinden

Hubert Bauer

Hubert Bauer, Listenplatz 3-6, stellt sich vor:

Steckbrief:

Alter: 53;

Familienstand: verheiratet, 2 schulpflichtige Kinder;

Beruf: Dipl. Finanzwirt (FH), Dipl. Ing. agr.(Univ.) tätig im IT-Bereich des Bayerischen Landesamtes für Steuern

Hobbies: Lesen, Garten, Radfahren, Schwimmen, Musik (Gitarre) und natürlich: Familie!

Ziele für Kreis EBE und Hohenlinden: Bessere Anbindung von Hohenlinden an den ÖPNV, attraktiver Treffpunkt und bessere Freizeitangebote für Jungendliche, Ausbau der Kinderbetreuung in einem wachsenden Hohenlinden.

Mein Name ist Hubert Bauer und ich lebe seit 1995 in Hohenlinden.

2018 bin ich der SPD beigetreten und habe mich der hiesigen Ortsgruppe angeschlossen. Durch mein aktives Mirwirken möchte ich einen kleinen Beitrag dazu leisten, die Demokratie in Deutschland zu sichern und Judith Ortenburger beim Aufbau der SPD Ortsgruppe Hohenlinden unterstützen.

Zum aktiven Mitwirken in der Demokratie gehört meiner Meinung nach auch die Kandidatur für Wahlen, weshalb ich für die Gemeinderats- und Kreistagswahl im März 2020 kandidiere.

Was mich hier in Hohenlinden umtreibt, ist die relativ schlechte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Die Busverbindung nach Markt Schwaben (Bus 469) ist passabel, aber die Verbindung nach München (Bus 9410) ist verbesserungswürdig. In die Kreisstadt Ebersberg, dessen Atraktivität durch die sehr gute medizinische Versorgung und durch das Einkaufszentrum im Zentrum der Stadt deutlich zugenommen hat, ist die Anbindung schlecht bis nicht vorhanden. Hier müsste dringend Abhilfe geschaffen werden.

Ein weiteres Manko hier in Hohenlinden ist das Freizeitangebot für Jugendliche. Es gibt einen Jugendraum im Wendlandhaus, der aber aufgrund der fehlenden Ausstattung kaum genutzt wird. Wenn man diesen mit Billardtisch, Kicker, Musikboxen und Beamer ausstatten würde, würde er mit Sicherheit mehr angenommen werden.

Ferner müsste das Betreuungsangebot für Kinder verbessert werden. Es kann nicht sein, dass Kinder erst im Alter von vier Jahren einen Kindergartenplatz bekommen und Dreijährige ein Jahr warten müssen. Durch den gesteigerten Wohnungsbau in Hohenlinden wird unser Ort in den nächsten Jahren stark wachsen. D.h. wenn nicht akut gehandelt wird, wird sich das Problem der Betreuungsunterversorung verstärken.

Darüber hinaus sollte die Mittagsbetreuung in einen Hort umgewandelt werden. Dieser hätte im Vergleich zur Mittagsbetreuung den Vorteil der wesentlich längeren Öffnungszeiten, auch in den Ferien.

Wohnraum war in den letzten 15 bis 20 Jahren im Großraum München, inklusive Hohenlinden, immer schon knapp. Der Siedlungsdruck auf unsere Ortschaft hat deutlich zugenommen. Es werden überall Wohnhäuser gebaut bzw. sind geplant, aber diese werden zu ortsüblichen Preisen vermietet. Viele Rentner und Geringverdiener können sich diese Mieten nicht mehr leisten. Hier müsste die Gemeinde mehr leisten und vergünstigten Wohnraum für Sozialschwache zur Verfügung stellen.

Die Grundsteuer wird ab dem 01.01.2025 neu ermittelt, weil die bisherigen Einheitswerte vom Bundesverfassungsgericht für ungültig erklärt wurden. Es droht eine massive Erhöhung der Grundsteuer, weil die neuen Einheitswerte deutlich höher sein werden. Da die Grundsteuer auf die Miete umgelegt werden kann, ist auch mit einer Verteuerung der Mieten zu rechnen. Die Gemeinde kann zwar das Gesetz zur Ermittlung der neuen Einheitswerte nicht ändern, aber sie kann die Hebesesätze für die Grundsteuer so reduzieren, dass keine höhere Grundsteuer anfällt. Deshalb ist anzustreben, die Hebesätze für die Grundsteuer ab 01.01.2025 zu senken.

In den letzten Jahren sprießen im Großraum München neue Gewerbegebiete nur so aus dem Boden. Es ist dabei viel Fläche versiegelt worden. Gewerbegebiete sind für die Komunen wichtig, um Steuereinnahmen zu generieren, aber die Ausweisung von Gewerbegebieten muss mit Augenmaß geschehen. D. h. die Größe der Gewerbegebiete muss im richtigen Verhältnis zur Größe der Komune stehen.

Absolutes Negativbeispiel ist für mich Forsting (zwischen Ebersberg und Wasserburg am Inn). Das Dorf besteht praktisch nur noch aus einem Gewerbegebiet. Um das Bild und Charakter unseres Ortes zu bewahren, dürfen keine neuen Gewerbegebiete ausgewiesen werden, sondern es muss eine maßvolle Vergrößerung der bestehenden Gewerbegebiete angestrebt werden.